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Die Massivholzmauer - gesund wohnen in stabilem Mauerwerk
(djd). Es sind vor allem die gesunden Wohneigenschaften, die Holz immer mehr Bauherren als interessante Alternative gegenüber anderen Baustoffen erscheinen lässt. An erster Stelle stehen die Auswirkungen, die der natürlich nachwachsende Rohstoff auf das Raumklima hat: Holz atmet und wirkt deshalb ausgleichend auf die Luftfeuchtigkeit der Innenräume. Dazu ist Naturholz frei von künstlichen Emissionen. Die gute Ökobilanz beginnt aber schon früher. Holz ist als Rohstoff klimaneutral, wenn durch die Verarbeitung einheimischer Bäume lange Transportwege vermieden werden. Im Unterschied zu Mauerwerk oder gegossenen Materialien fallen auch keine Trocknungszeiten an - die Raumluft ist vom ersten Tag an gesund und muss nicht erst "trockengewohnt" werden.
Wohngesund von Anfang an
Bisher gab es beim Holzhaus die Alternativen Ständerbauweise mit hohlen Wänden oder Blockbauweise, bei der sich das Setzen und Verziehen des Holzes nicht ganz vermeiden lässt. Mit der Massivholzmauer steht seit wenigen Jahren ein Baustoff zur Verfügung, der die Klimaeigenschaften von Holz mit der statischen Festigkeit gemauerter Wände vereint. Bei diesem Herstellungsverfahren, das der Holzmaschinenunternehmer Hans Hundegger entwickelt hat, werden ausschließlich Abschnitte aus der Bretterproduktion in Sägewerken vollkommen leim- und chemiefrei mit korrosionsfesten Aluminiumstiften zu massiven Holzmauern verpresst (Informationen: www.massivholzmauer.de). Durch das besondere Verfahren gehört das Arbeiten des Holzes der Vergangenheit an. Bei einem aktuellen Test von Holzbaustoffen durch die Forest and Wood Products Research and Development Corporation (FWPRDC) der australischen Regierung belegte die Massivholzmauer sogar mit Abstand den ersten Platz unter 88 Vergleichsprodukten.
Massiv nach Maß ab Werk
Da alle Wandelemente nach Plänen des Architekten im Werk maßgenau gefertigt werden, lässt sich so gut wie jede Hausgestaltung realisieren. Die Elemente werden nach der Herstellung in wenigen Tagen auf der Baustelle zum Rohbau zusammengefügt. Als Wandabschluss eignen sich Putze ebenso wie Holz- und andere vorgehängte Verkleidungen. Dank der guten Wärmedämmung kann ein Haus aus Massivholzmauer mit zusätzlicher Außendämmung ohne weiteres auf Passivhausstandard ausgebaut werden.
10.02.2009
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